Archiv | Juni 2016

Inori oder meine persönliche Odyssee

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Am Anfang des Jahres, noch in den Weihnachtsferien müsste es gewesen sein, da beschloss ich gleich vom ersten Tag im neuen Jahr an von meiner Kit Planung 2016 abzuweichen und Inori fertig zu kitten. Wie man sieht mit guten Vorsätzen halte ich es nicht so streng bzw. bin ich da wohl eher inkonsequent, aber man könnte es auch einfach spontan nennen.

Spontan ist der Bau von Inori aber so ganz und gar nicht verlaufen. Angefangen habe ich sie 2013 im Sommer. Ungefähr zeitgleich mit meiner  Sailor Neptun, wer mich vielleicht schon länger beim Kit bauen begleitet, weiß, dass Neptun deutlich länger fertig ist (März 2014) und einiges an Kits bei mir dazwischen liegt.

Warum die lange Reise mit Inori? Tja ich wünschte ich könnte sagen, der Cast war einfach schlecht, dass war er aber absolut nicht. Es war ein sehr guter Cast in guter Qualität.

Hier meine Problemhighlights im Überblick:

Problem 1: Ich hab dauernd irgend ein anderes Teil verloren auf dem Weg durchs Haus…also immer auf der Suche nach einem Teil des Bausatzes.

Problem 2: Die Übergänge auf der Kleidung- man könnte meinen nach meiner langen Zeit im Umgang mit der Airbrush sollte das ein Kinderspiel sein, nein leider nicht.

Proble 3: Schlampige Vorarbeit

Problem 4: Abbrechen von Haarsträhnen und das verlieren selbiger

Problem 5: Abbrechen und Neumodellierung der neuen Haarstähnen.

Problem 6: Zusammengeklebte Teile, die sich einfach wieder lösen.

Wichtige Fragen, die ich mir zwischendurch gestellt habe: Schmeiß ich sie einfach in die Tonne? Vielleicht doch lieber in einer anderen Farbe (Livis Inori hat es mir sehr angetan gehabt und von hier hab ich auch die Idee mit den Bubbles, das war nicht meine eigene Idee! Leider…)

Gut Anfang Januar sagte ich mir, die machst du jetzt fertig!

Also hab ich die ganzen Rockteile entfärbt, geschliffen und neu bemalt und zwar von hell nach dunkel. Außerdem wieder die abgebrochenen Haarsträhnen neu modelliert und weil es dann doch Spaß gemacht, noch einige hinzugefügt. Bei allem was bisher mit dem Kit schief gelaufen war, hab ich es als Übungskit gesehen. Das führte dann auch dazu, dass ich die bereits blaue Base noch einmal umgestaltet habe und den Universumseffekt nach Taquaris Anleitung ausprobiert habe. Hat viel Spaß gemacht und es ist auch gar nicht schlecht geworden. Die Shadings auf der Haut mussten noch gesetzt werden, der Plugsuit war noch nicht fertig, da habe ich ausgebessert und die roten Elemente bemalt. Zum Schluss dann die Bubbles….eigentlich waren nicht so viele hier angedacht, aber es hat so nen Spaß gemacht und zum Schluss fand ich es auch ganz gut.

So, da ich dann mein Projekt für den E20 Contest gar nicht mehr gestartet habe, habe ich Inori eingereicht. Sie ist glaube ich im April endlich fertig geworden. Also hab ich auch nur an ihr gearbeitet und nirgends vorher gezeigt, da war das als KItbeitrag für dieses Jahr okay. Sie ist auch bisher das erste fertige Kit für dieses Jahr, da ich mir ja vorgenommen habe, wenigstens drei zu schaffen, fehlen noch zwei…

Fazit: Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich dieses Projekt beenden konnte. Außerdem würde ich euch Livis Inori und Taquaris Sheryl Nome Galaxi Version empfehlen anzuschauen, da mich diese beiden Kits und Kitbauer doch hier in der Arbeit beeinflusst haben, was mich bei meiner Entwicklung auch echt weiter gebracht hat.